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Die U16-Mannschaft von Chefcoach Zoran Popovic gewinnt IN Fribourg GEGEN Fribourg und holt sich damit den ALLERERSTEN nationalen Titel in der Geschichte von Swiss Central Basketball!!!

Wir sind glücklich und völlig aus dem Häuschen. Mehr als das: Wir sind wahnsinnig Stolz auf Coach Pop, seinen Assisten Raphael Schällebaum und natürlich alle Spieler! Genau deshalb gibt es SCB. Für solche Momente trainieren, kämpfen und arbeiten wir. Herzliche Gratulation an die ganze Mannschaft und ein riesengrosses Dankeschön an alle Eltern, Freunde und Verwandten, die unser Team am Sonntag in der Halle  St-Léonard begleitet haben.

 

WIR SIND SCHWEIZERMEISTER!  :-)

 

U16 NATIONAL | FINAL 4

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Halbfinal: Swiss Central - Lugano Tigers 44:34

Final: Fribourg Olympic Basket - Swiss Central 54:62

 

 

Nach der bärenstarken Leistung unserer NLA-Mannschaft gegen den BBC Monthey (siehe Bericht unten), sind am Sonntag unsere Junioren an der Reihe: Die U16-Mannschaft von Zoran Popovic steht am nationalen «Final 4»-Turnier in Fribourg im Einsatz! Bereits um 09.30 Uhr treffen unsere Jungs im Halbfinale auf den Nachwuchs der Lugano Tigers. Sollte SCB das Spiel gewinnen, kommt es um 15 Uhr zum grossen Finale. Das Spiel um Platz 3 ist auf 15 Uhr angesetzt.

Auf gehts, Jungs – wir drücken euch die Daumen!

 

LET'S GO CENTRAL!!!

SCB wächst (fast) wieder über sich hinaus!

 

Was für ein Krimi im Wallis: Swiss Central Basketball fordert dem Ligacupsieger BBC Monthey trotz krasser Aussenseiterrolle alles ab und verliert am Ende hauchdünn mit 100:94.

 

 

Vor fast genau einem Jahr – am 8. März 2016 – siegte Aufsteiger Swiss Central Basketball zuhause gegen den BBC Monthey und sorgte damit für eine der grössten Überraschungen der Saison. An diesen denkwürdigen Abend in der Luzerner Wartegg erinnern sich wohl nicht nur viele SCB-Fans, sondern mit Sicherheit auch Monthey-Coach Niksa Bavcevic und seine hochdotierte Profitruppe.

 

Obwohl es seit der vergangenen Saison bei beiden Teams zu einigen Änderungen kam, war die Ausgangslage vor dem gestrigen Aufeinandertreffen im Wallis dieselbe wie vor einem Jahr: SCB startete als krasser Aussenseiter. Doch genau diese Rolle scheint den Zentralschweizern offensichtlich ganz gut zu passen. Swiss Central startete furios in die Partie und eröffnete das Spiel mit vier Ballgewinnen und einem 8:0-Lauf. Time-Out, Monthey.

 

Plüss mit herausragender Trefferquote

 

Was danach folgte, war ein Offensiv-Spektakel, wie es in der Schweizer Basketballliga nur höchst selten zu sehen ist. Ein Spektakel, bei dem seitens SCB zu Beginn vor allem Captain Michael Plüss herausstach. Der 27-jährige Walchwiler – SCB-Mitglied der ersten Stunde – warf im ersten Viertel 10 Punkte bei 2 von 2 Dreipunktewürfen. Am Ende konnte sich der ETH-Student, für den Basketball seit jeher «nur» Hobby und Leidenschaft ist, 19 Punkte gutschreiben lassen – und das bei einer Wurfausbeute von herausragenden 70 Prozent! 

 

Doch Plüss war nicht der einzige SCB-Spieler, der im Wallis einen starken Auftritt ablegte. Auch der Klotener Marco Lehmann (18 Punkte) sowie die beiden Zuger Talente Branko Tomic (10) und Luka Mandic (8) punkteten fleissig – und phasenweise nach Belieben. Zudem bewiesen die einzig verbleibenden Profis bei SCB, dass sie ihr Geld mehr als Wert sind: Während Serbe Nemanja Kovacevic als Denker, Lenker und Topscorer überzeugte, hielt der Amerikaner Colin Voss die gegnerischen Angreifer gleich mit 5 Blocks in Schach. 

 

Voss scheidet zweieinhalb Minuten vor Schluss aus

 

Voss war denn auch die tragische Figur in der vorentscheidenden Szene des Spiels: Zweieinhalb Minuten vor Schluss, beim Spielstand von 90:88 für Monthey, setzte das Heimteam zu einem Dreipunktewurf an. Da dieser das Ziel verfehlte, kämpfte US-Center Voss gegen den Walliser Topscorer Markel Humphrey um den Rebound – und erhielt dabei nach einem leichten Körperkontakt prompt sein fünftes und spielausscheidendes Foul. Es war eine fragwürdige Szene. Eine Szene aber auch, die den Gesamteindruck dieses Abends – trotz der knappen Niederlage – nicht trüben soll und darf: Was Swiss Central Basketball am Samstagabend beim Ligacupsieger und Cupfinalisten Monthey zeigte, war stark. Ob kämpferisch, taktisch oder technisch: Schlicht und einfach stark. 

 

Premiere: Heimspiel in Zug

 

Schon am nächsten Samstag geht’s weiter: Dann trifft SCB im letzten Spiel der Rückrunde auf den BC Boncourt. Das Spiel gegen den direkten Konkurrenten um die verbleibenden Playoffplätze findet zum ersten Mal überhaupt in der Sporthalle Zug stat. Los geht’s um 18.30 Uhr. Und eins ist sicher: Gelingt Swiss Central eine ähnliche Leistung wie heute gegen Monthey, darf sich das Zuger Sportpublikum auf einen tollen Basketballabend freuen.

 

 

NLA, 21. Runde, Monthey: 700 Zuschauer

 

BBC Monthey - Swiss Central Basketball 100:94 (49:46)

 

SCB: Kovacevic 20, Morandi, Tomic 10, Domingos, Lehmann 18, Mandic 8, Plüss 19, Stevanovic 1, Voss 18, Birboutsakis – Coach: Eric. – Ass.: Valis. Die besten Scorer bei Monthey: Pankracije 25, Maruotto 21, Humphrey 20, Dubas 16.

Das Spiel gegen den Ligacupsieger und Tabellenzweiten BBC Monthey gibts am Samstag live ab 17.30 Uhr auf Youtube zu sehen. LET'S GO CENTRAL! 

 

 

 

 

Die Playoffs in Griffnähe

 

Mit halb so vielen Profis, aber doppelt so viel Cleverness: Swiss Central Basket holt gegen Lausanne einen wichtigen Heimsieg und hat weiterhin intakte Chancen auf die Playoffs.

 

Swiss Central Basketball (SCB) hatte es am Wochenende mit dem BBC Lausanne zu tun – und zumindest auf dem Papier sprach vieles gegen die Zentralschweizer. Da SCB den jüngsten Abgang von Rhamel Brown aus finanziellen Gründen nicht kompensieren kann, verfügt SCB als einziges Team nur noch über zwei ausländische Profis. Dass es am Sonntag gegen Lausanne und seine vier Amerikaner trotzdem zum Sieg reichte, ist kein Produkt des Zufalls, sondern das Resultat einer taktischen Glanzleistung. Die Waadtländer, die nach 20 Minuten noch knapp führten (33:29), fanden in der entscheidenden Phase kein Rezept gegen die Raumverteidigung des Heimteams. Knapp zwei Minuten vor Schluss war es schliesslich Branko Tomic, der sein Team mit einem spektakulären Dreipunktewurf vorentscheidend in Führung warf.

Tragende Rollen für einheimische Spieler

Dass der wichtigste Wurf des Spiels ausgerechnet von einem Zentralschweizer kam, spricht für die Nachwuchsarbeit von SCB. Branko Tomic (20) spielte schon als Junior für SCB, sammelte danach Spielpraxis in der NLB – und bewies dieses Jahr, dass er auch in der höchsten Liga mithalten kann. Der Zuger ist längst nicht das einzige «Eigengewächs» mit Potenzial. Manche (beispielsweise Luka Mandic oder Michael Plüss) übernehmen schon tragende Rollen, andere wie Jérôme Domingos oder der 17-jährige Toni Rocak haben das Talent, es ihren Kollegen gleichzutun. Fakt ist: Kein anderer NLA-Verein verfügt auch nur annähernd über so viele «eigene Spieler» wie Swiss Central. «Darauf sind wir stolz», betont Cheftrainer Danijel Eric. Er weiss: Nur deshalb funktioniert das Konzept SCB. «Nach dem Abgang von Brown müssen unsere Schweizer Spieler noch mehr leisten als bisher.» Gegen Lausanne sei dies vorzüglich gelungen, lobt Eric sein Team. Er weiss: «Unter den aktuellen Umständen ist dieser Sieg nicht selbstverständlich.»

Alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist es auch, dass SCB nach 20 Runden noch immer intakte Chancen auf einen Playoff-Platz hat. Aktuell steht der Verein auf Rang 7 – doch trotz vier Punkten Vorsprung auf Rang 9 ist die Playoff-Quali noch nicht sicher.

Nach den zwei verbleibenden Rückrundenspielen kommt es ab Ende März zu einer dritten Meisterschaftsrunde: Dabei spielen die Spitzenteams den Heimvorteil untereinander aus, während die übrigen Mannschaften (7.–11.) um die verbleibenden zwei Playoff-Plätze kämpfen. Die Punkte aus den beiden Qualifikationsrunden können die Teams in die dritte Runde mitnehmen. Für Cheftrainer Eric gibt es in den verbleibenden Spielen nur ein Ziel: «Wir wollen in die Playoffs!»

 

Basketball, Männer NLA

Rangliste: 1. Fribourg Olympic 18/30. 2. Monthey 18/26. 3. Lugano Tigers 19/24. 4. Lions de Geneve 18/22. 5. Union Neuchâtel 18/22. 6. Starwings Regio Basel 18/18. 7. Swiss Central 18/16. 8. Boncourt 18/14. 9. Massagno 18/12. 10. Lausanne 19/12. 11. Winterthur 18/4.

 

NLA-Zugehörigkeit ist gefährdet

Vor einien Tagen wurde bekannt, dass sich die NLA-Frauenmannschaft von Volley Top Luzern aus  nan- ziellen Gründen freiwillig in die NLB zurückzieht. Der Entscheid sorgte auch in der Basketballszene für Gesprächssto : «Wir fühlen uns mit den anderen Indoor- Sportarten verbunden und bedauern diesen Schritt der Volleyballerinnen», sagt SCB- Präsident Thomas Müller. Auch bei Swiss Central sieht es finanziell nicht rosig aus. Zwar hat der Verein vor wenigen Tagen sein Gesuch für die kommende NLA-Saison eingereicht – in finanziell trockenen Tüchern ist die Saison «noch lange nicht», so Thomas Müller. Der Präsident appelliert denn auch an die regionale Wirtschaft: «Bei Swiss Central erhalten junge Talente aus der Region die Chance, auf höchstem Niveau Spitzensport zu betreiben. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen – und zwar so schnell wie möglich.» 

Mit Herz, Cleverness & Kampf: 

SCB holt 3. Sieg in Folge

 

Bericht folgt... 

 

 

 

NLA, 20. Runde, Sonntag, Maihof. – Zuschauer: 300 

Swiss Central Basketball – BBC Lausanne 68:58 (29:33)

SCB: Kovacevic 13, Morandi 2, Tomic 9, Domingos, Lehmann 10, Mandic 5, Plüss 2, Stevanovic, Voss 27, Volic. Coach: Eric / Popovic. – Die besten Scorer bei Lausanne: Wilson 16, Swannegan 14, Loveridge 8

Engadin 2017

 

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