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Das Spiel gegen den Ligacupsieger und Tabellenzweiten BBC Monthey gibts am Samstag live ab 17.30 Uhr auf Youtube zu sehen. LET'S GO CENTRAL! 

 

 

 

 

Die Playoffs in Griffnähe

 

Mit halb so vielen Profis, aber doppelt so viel Cleverness: Swiss Central Basket holt gegen Lausanne einen wichtigen Heimsieg und hat weiterhin intakte Chancen auf die Playoffs.

 

Swiss Central Basketball (SCB) hatte es am Wochenende mit dem BBC Lausanne zu tun – und zumindest auf dem Papier sprach vieles gegen die Zentralschweizer. Da SCB den jüngsten Abgang von Rhamel Brown aus finanziellen Gründen nicht kompensieren kann, verfügt SCB als einziges Team nur noch über zwei ausländische Profis. Dass es am Sonntag gegen Lausanne und seine vier Amerikaner trotzdem zum Sieg reichte, ist kein Produkt des Zufalls, sondern das Resultat einer taktischen Glanzleistung. Die Waadtländer, die nach 20 Minuten noch knapp führten (33:29), fanden in der entscheidenden Phase kein Rezept gegen die Raumverteidigung des Heimteams. Knapp zwei Minuten vor Schluss war es schliesslich Branko Tomic, der sein Team mit einem spektakulären Dreipunktewurf vorentscheidend in Führung warf.

Tragende Rollen für einheimische Spieler

Dass der wichtigste Wurf des Spiels ausgerechnet von einem Zentralschweizer kam, spricht für die Nachwuchsarbeit von SCB. Branko Tomic (20) spielte schon als Junior für SCB, sammelte danach Spielpraxis in der NLB – und bewies dieses Jahr, dass er auch in der höchsten Liga mithalten kann. Der Zuger ist längst nicht das einzige «Eigengewächs» mit Potenzial. Manche (beispielsweise Luka Mandic oder Michael Plüss) übernehmen schon tragende Rollen, andere wie Jérôme Domingos oder der 17-jährige Toni Rocak haben das Talent, es ihren Kollegen gleichzutun. Fakt ist: Kein anderer NLA-Verein verfügt auch nur annähernd über so viele «eigene Spieler» wie Swiss Central. «Darauf sind wir stolz», betont Cheftrainer Danijel Eric. Er weiss: Nur deshalb funktioniert das Konzept SCB. «Nach dem Abgang von Brown müssen unsere Schweizer Spieler noch mehr leisten als bisher.» Gegen Lausanne sei dies vorzüglich gelungen, lobt Eric sein Team. Er weiss: «Unter den aktuellen Umständen ist dieser Sieg nicht selbstverständlich.»

Alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist es auch, dass SCB nach 20 Runden noch immer intakte Chancen auf einen Playoff-Platz hat. Aktuell steht der Verein auf Rang 7 – doch trotz vier Punkten Vorsprung auf Rang 9 ist die Playoff-Quali noch nicht sicher.

Nach den zwei verbleibenden Rückrundenspielen kommt es ab Ende März zu einer dritten Meisterschaftsrunde: Dabei spielen die Spitzenteams den Heimvorteil untereinander aus, während die übrigen Mannschaften (7.–11.) um die verbleibenden zwei Playoff-Plätze kämpfen. Die Punkte aus den beiden Qualifikationsrunden können die Teams in die dritte Runde mitnehmen. Für Cheftrainer Eric gibt es in den verbleibenden Spielen nur ein Ziel: «Wir wollen in die Playoffs!»

 

Basketball, Männer NLA

Rangliste: 1. Fribourg Olympic 18/30. 2. Monthey 18/26. 3. Lugano Tigers 19/24. 4. Lions de Geneve 18/22. 5. Union Neuchâtel 18/22. 6. Starwings Regio Basel 18/18. 7. Swiss Central 18/16. 8. Boncourt 18/14. 9. Massagno 18/12. 10. Lausanne 19/12. 11. Winterthur 18/4.

 

NLA-Zugehörigkeit ist gefährdet

Vor einien Tagen wurde bekannt, dass sich die NLA-Frauenmannschaft von Volley Top Luzern aus  nan- ziellen Gründen freiwillig in die NLB zurückzieht. Der Entscheid sorgte auch in der Basketballszene für Gesprächssto : «Wir fühlen uns mit den anderen Indoor- Sportarten verbunden und bedauern diesen Schritt der Volleyballerinnen», sagt SCB- Präsident Thomas Müller. Auch bei Swiss Central sieht es finanziell nicht rosig aus. Zwar hat der Verein vor wenigen Tagen sein Gesuch für die kommende NLA-Saison eingereicht – in finanziell trockenen Tüchern ist die Saison «noch lange nicht», so Thomas Müller. Der Präsident appelliert denn auch an die regionale Wirtschaft: «Bei Swiss Central erhalten junge Talente aus der Region die Chance, auf höchstem Niveau Spitzensport zu betreiben. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen – und zwar so schnell wie möglich.» 

Mit Herz, Cleverness & Kampf: 

SCB holt 3. Sieg in Folge

 

Bericht folgt... 

 

 

 

NLA, 20. Runde, Sonntag, Maihof. – Zuschauer: 300 

Swiss Central Basketball – BBC Lausanne 68:58 (29:33)

SCB: Kovacevic 13, Morandi 2, Tomic 9, Domingos, Lehmann 10, Mandic 5, Plüss 2, Stevanovic, Voss 27, Volic. Coach: Eric / Popovic. – Die besten Scorer bei Lausanne: Wilson 16, Swannegan 14, Loveridge 8

Engadin 2017

 

Basketball im Blut

 

 Der Klotener Marco Lehmann (23) ist der Mann der Stunde in der NLA. Spätestens seit den 25 Punkten gegen Genf kennen ihn auch die Spitzenklubs. Am «Super Saturday» (ab 16 Uhr) liegt der Druck für einmal bei seinem Team. 

 

Bild: Eveline Beerkircher, Luzerner Zeitung

 

 

Marco Lehmanns Mutter konnte es nicht sein lassen. Schon kurz nach der Geburt ihres Sohnes kehrte die leidenschaftliche Basketballerin in die Halle zurück, um mit dem Zürcher NLB-Klub Opfikon Basket auf Korbjagd zu gehen. Und Klein-Marco? Der war schon im Maxi-Cosi stets mit dabei. Er sei quasi mit der Sirene der Anzeigetafel aufgewachsen, sagt er heute, 23 Jahre später. «Und ich glaube, dass ich tatsächlich in der Halle laufen gelernt habe.» Kein Zweifel: Lehmann hat den Basketballsport im Blut. Und obwohl er während seiner Kindheit und der Jugend verschiedene andere Sportarten ausprobierte – darunter Tischtennis und Wasserball –, war für den Klotener eines schon früh klar: «Es gibt nichts Besseres als Basketball. Ich kriege einfach nie genug von dem Sport.»

Die Liebe zum Spiel ist bis heute geblieben – und wahrscheinlich sogar noch gewachsen. Nach 13 Jahren bei Opfikon Basket schaffte der talentierte Spieler den Sprung zu Aarau in die NLB. Nach zwei Meistertiteln wechselte er für eine Saison zu GC (ebenfalls NLB), wo er zum zweiten Mal in Folge zum besten U-23-Spieler der Liga gewählt wurde. Dann war die Zeit reif für den nächsten Schritt. Lehmann entschied sich für den Wechsel zu Swiss Central Basketball, um in der Zentralschweiz seine erste NLA-Saison in Angriff zu nehmen.

Viermal in Folge Topskorer

Rasch merkte Lehmann, dass in der NLA schneller und vor allem auch physischer gespielt wird. Kommt hinzu, dass der Flügel mit seinen 1,85 m zu den kleineren Spielern auf seiner Position gehört. Das alles führte dazu, dass er in der ersten Saisonhälfte zwar gute Spiele zeigte, bisweilen aber die nötige Konstanz vermissen liess. Nun jedoch scheint der Knopf aufgegangen zu sein. Mehr als das: Marco Lehmann ist der Mann der Stunde. Zuletzt avancierte der Drei-Punkte-Spezialist gleich vier Mal in Folge zum Topskorer. Seit Ende Januar erzielte Lehmann 22,5 Punkte pro Spiel und damit mehr als die meisten Profis in der NLA. Der grosse Unterschied zu jenen «Top-Shots»: Lehmann ist kein Profi. Basketball war und ist für den EHC-Kloten-Fan bisher stets eine reine Freizeitbeschäftigung. Aktuell studiert der gelernte Landschaftsgärtner an der Hochschule für Technik in Rapperswil Landschaftsarchitektur. Die kreative Arbeit mit Pflanzen und der Natur fasziniere ihn, so Lehmann. Das Studium sei zudem ein idealer Ausgleich zum Spitzensport. «Ich brauche beides und könnte mir im Moment nicht vorstellen, nur Basketball zu spielen, ohne einen Ausgleich zum Sport zu haben.» Es sind smarte Worte, Worte der Vernunft. Lehmann weiss, dass in der NLA kaum ein Dutzend Schweizer Spieler wirklich von dem Sport leben können. Trotzdem will er noch lange weiterspielen. «Basketball gehört einfach zu mir.»

Noch ist es zu früh, um über die Zukunft zu reden

Dicke Vertragsangebote habe er keine erhalten, antwortet Lehmann auf die Frage des Reporters lachend. Trotz seiner bescheidenen Art weiss aber auch er: Spätestens seit seinen 25 Punkten beim Überraschungssieg in Genf kennt jeder Klub in der Schweiz den wurfstarken Newcomer. Für Swiss Central dürfte es entsprechend schwer werden, den Spieler zu halten. Dieser winkt ab: «Noch ist es zu früh, um über die Zukunft zu sprechen.» Er wolle – wie immer – die Saison gut zu Ende bringen und dann die Situation analysieren. Gleichzeitig sagt er aber auch: «Natürlich würde ich irgendwann gerne mal Schweizer Meister und Cupsieger werden.»

Vorerst aber liegt sein Fokus zu hundert Prozent auf dem nächsten Spiel. Am Samstag trifft Lehmann mit Swiss Central Basketball zu Hause auf das Tabellenschlusslicht Winterthur (16 Uhr, Maihof). «Wir brauchen diese Punkte unbedingt – und für einmal liegt der Druck bei uns», so Lehmann. Er weiss aber auch, dass die Winterthurer zuletzt zwei Mal in Folge gewinnen konnten. Lehmann wird seinen Gegner deshalb bestimmt nicht unterschätzen. Und gewiss ist: Umgekehrt wird das auch nicht passieren.

 

Beitrag: Daniel Schriber (Publiziert in der Luzerner Zeitung, 24.2.17) 

 

«Super Saturday» vereint Handball und Basketball

Zwei Sportarten, ein Highlight: Am Samstag veranstalten der HC Kriens-Luzern und Swiss Central Basketball in der Maihofhalle zum zweiten Mal ein gemeinsames Doppelspiel. Am «Super Saturday» soll der sportinteressierten Bevölkerung aus der Zentralschweiz gezeigt werden, was der Hallensport in der Region zu bieten hat. (red)

NLA-Basketball. Samstag, 16.00: Swiss Central - BC Winterthur.
NLA-Handball. 18.30: Kriens-Luzern - Winterthur.
1.-Liga-Handball. 20.30: SG Pilatus - BSV Stans.

Am kommenden Samstag machen der HC Kriens-Luzern und Swiss Central Basketball gemeinsame Sache: Nach der erfolgreichen Premiere vom vergangenen Jahr erwartet uns mit dem «Super Saturday 2017» erneut ein Hallensport-Event der Extraklasse. Sowohl für SCB als auch für den HC Kriens-Luzern geht es bei den Spielen gegen Winterthur um viel. Nebst der Action auf dem Feld erwartet die Zuschauerinnen und Zuschauer ein tolles Unterhaltungsprogramm mit Gewinnspielen, Cheerleader-Auftritten (http://www.eurodancers.ch) und weiteren Highlights!

 

 

Mit dem Super Saturday sollen Handball-Fans die Gelegenheit erhalten, den Basketballsport kennenzulernen – und umgekehrt. Das Motto: Zwei Sportarten, ein gemeinsames Highlight. 

 

Das Programm

15.00 Uhr: Hallenöffnung

16.00 Uhr: Swiss Central Basketball – BC Winterthur

18.30 Uhr: HC Kriens-Luzern – Pfadi Winterthur

20.30 Uhr: SG Pilatus Handball – BSV Stans (1. Liga)

 

Tickets online kaufen: www.hckriens.ch // Alle Saisonkarten der beiden Vereine sind gültig!

 

Lasst uns die Maihofhalle füllen und damit gemeinsam für einen tollen Event sorgen.  

 

Exklusives Video-Interview mit Marco Lehmann​: Der «Mann der Stunde» über seine Liebe zum Basketball, den perfekten Wurf, sportliche Ziele – und sein Leben ausserhalb der Halle. Noch mehr Inside-Infos über Marco gibt es nächste Woche in der Luzerner Zeitung​!

 

 

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