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Thompsons Parallelen zu Jordan 

 

 

Wegen seines Übergewichts schaffte es Eric Thompson als Teenager nicht ins Kader seines Schulteams. Gegen Massagno zählt der 24-jährige Amerikaner zu den Schlüsselfiguren bei Swiss Central.

 

Obwohl er seine glanzvolle Karriere schon vor einigen Jahren beendet hat, gilt Michael Jordan noch immer als bester Basketballspieler der Geschichte. Kein Wunder: Nebst sechs NBA-Meisterschaften mit den Chicago Bulls holte sich «Air Jordan» zwei Goldmedaillen an Olympischen Spielen sowie zahlreiche individuelle Auszeichnungen. Was aber viele nicht wissen: In jungen Jahren waren längst nicht alle von Jordans Qualitäten überzeugt. In der 10. Klasse schaffte er nicht einmal den Sprung in seine Schulmannschaft. Und diese Tatsache führte zu Eric Thompson – dem Center von Swiss Central Basketball.

 

Jordan und Thompson mögen sich unterschiedlichen Basketballsphären bewegen – eines aber haben beide gemeinsam: Auch Thompson schaffte es als Teenager nicht ins Kader seines Schulteams. Der Grund: Der schon damals gross gewachsene Kalifornier war übergewichtig und ganz einfach «nicht sportlich genug», wie er erzählt. Das änderte sich erst im «Senior-Year», dem vierten und letzten Schuljahr. Nach einem langen Sommer voller Konditions- und Fitnesstrainings war Thompson nicht mehr nur gross, sondern auch fit und kräftig. Das bemerkte auch sein Highschool-Coach, der Thompson sogleich zum Stammspieler beförderte. «Damals habe ich zum ersten Mal erfahren, dass man mit harter Arbeit fast alles erreichen kann», sagt Thompson mit einem Lachen im Gesicht.

 

Wichtige Präsenz unter dem Korb

Heute wiegt der 24-jährige Amerikaner stattliche 112 Kilogramm. Sein Körper besteht nun aber hauptsächlich aus Muskeln und nicht aus Fett wie in jungen Jahren. Gewicht und Muskeln weiss Thompson optimal einzusetzen. Ähnlich wie Rhamel Brown im vergangenen Jahr geht Thompson im Trikot von Swiss Central Basket fast immer dorthin, wo es wehtut – unter den Korb nämlich. Dort sorgt er nicht nur für Punkte (16,2 pro Spiel), sondern auch für die nötige Präsenz in der Verteidigung. Bei den Rebounds weist Thompson mit 12,1 Stück pro Spiel gar den zweitbesten Wert der Liga auf. Nur Jules Aw von Massagno schnappt sich noch mehr Abpraller (13,1) als der Luzerner. Und auf diesen Konkurrenten trifft der SCB-Center morgen Nachmittag in der Luzerner Maihofhalle. «Ich werde alles dafür tun, um dieses Duell für mich zu entscheiden.»

 

Thomson hat noch Luft nach oben

Der 2,03-Meter-Mann ist kein besonders filigraner Spieler – das muss er auf seiner Position aber auch nicht sein. Trotz seines gewaltigen Körpers zögert Thompson nie, für einen umkämpften Ball auf den Boden zu hechten. Diesen Einsatz weiss auch SCB-Coach Danijel Eric zu schätzen. «Er ist ein Kämpfer und war besonders in den vergangenen vier, fünf Spielen äusserst wertvoll für uns.» Gleichzeitig betont der Trainer auch: «Trotz guter Leistungen hat Thomson noch Luft nach oben.» So lasse sich der Center bisweilen zu ungeschickten Fouls hinreissen. Und da im Basketball nur fünf Fouls pro Spieler erlaubt sind, führte dies dazu, dass Thompson in vergangenen Spielen auch schon frühzeitig auf der Bank Platz nehmen musste. «Wenn er noch etwas intelligenter spielt und an den Kleinigkeiten arbeitet, kann er noch ein wertvollerer Spieler werden», ist Eric überzeugt.

Eine Tatsache jedoch scheint jetzt schon klar: Aussortiert wird Eric Thompson bei Swiss Central bestimmt nicht.

 

Hinweis

Männer, NLA. Sonntag: Swiss Central – Massagno (16.00, Maihofhalle, Luzern. – Vorspiel, U17 National: Swiss Central – Massagno (13.00).

 

Bericht: Daniel Schriber (Luzerner Zeitung, 9.12.17)

Eric Thompson und Coach Danijel Erić äussern sich zur  62:86-Heimniederlage gegen Union Neuchâtel Basketball.

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ZU DEN KOMPLETTEN SPIELSTATISTIKEN

Einbruch in der zweiten Halbzeit –

SCB verliert gegen Neuchâtel mit den 62:86

 

Die Spieler von Swiss Central haben schon häufig bewiesen, dass sie gegen Spitzenteams mithalten und sogar gewinnen können. Heute sah es zumindest während 18 Minuten so aus, als wäre auch gegen Union Neuchâtel eine Überraschung möglich. 33:35 zeigte die Anzeigetafel kurz vor der Pause. Nach einem beeindruckenden Zwischenspurt der Gäste lautete das Score jedoch nur vier Spielminuten später 35:52. In der zweiten Halbzeit kam SCB nie mehr auf Touren und verlor das Spiel am Ende deutlich. 

 

Stimmen zum Spiel folgen. 

 


NLA, 10. Runde, Mittwoch, Maihof: 200 Zuschauer

 

Swiss Central – Union Neuchâtel 62:86 (35:44)

 

SCB: Lehmann 11, Chatman 14, Morandi, Birboutsakis, Zoccoletti 3, Kairavicius 6, Stallkamp, Mandic 1, Plüss 8, Thompson 19. Coach: Eric / Mihajlovic. – Die besten Scorer bei Neuchâtel: Taylor, Savoy, Spencer (alle 18). Bemerkung: Swiss Central ohne Fankhauser und Tomic (beide verletzt)

Die «englische Woche» unsere NLA-Teams, die aktuellen Erfolge unserer Junioren wosiwe spannende Hintergrundstorys rund um Swiss Central Basketball: Das und mehr gibts in der ersten Ausgabe von BE RED – dem offiziellen Newsletter von Swiss Central Basketball.

 

ZUM NEWSLETTER

 

Besser gehts nicht: Dank des gestrigen 82:64-Heimsieges gegen den BC Winterthur beendet unsere U20 die Vorrunde mit 8 Siegen bei genauso vielen Spielen. Wir gratulieren Coach Zoran Popovic und seinen Jungs zur perfekten Bilanz, zum sensationellen Korbverhältnis von +201 sowie zum inoffiziellen Wintermeister-Titel. Weiter so...!

 

 

HU20 INTER, TABELLE GRUPPE B:

 

1. Swiss Central (8 Siege / 0 Niederlagen)

2. BC Winterthur (4 / 3)

3. BC Divac (3 / 5)

4. GCZ Wildcats (2 / 5)

5. BC Arlesheim (2 / 6)

 

 

 

 

 

Deutliche Niederlage beim Leader

 

Swiss Central verliert auswärts in Fribourg mit 65:97. Das Team von Petar Aleksic war von Anfang an die spielbestimmende Mannschaft und siegte verdient. Trotz der heutigen Niederlage steht Swiss Central dank 4 Siegen aus 8 Spielen nach wie vor auf einem Playoffplatz. Nun heisst es für unsere Jungs: Erholen, abschalten, Energie tanken! Nach einer längeren Nationalmannschaftspause geht’s am 6. Dezember weiter mit dem nächsten Heimspiel gegen Union Neuchâtel. Wir freuen uns jetzt schon, euch alle am «Samichlaus-Abend» in der Maihofhalle begrüssen zu dürfen.

Bis bald & LET’S GO CENTRAL!

NLA, 9. Runde, Samstag, St. Léonard

NLA, 9. Runde, Samstag, St. Léonard, Zuschauer: 750
 
Fribourg Olympic – Swiss Central Basketball 97:65 (55:35)
SCB: Lehmann 14, Chatman 22, Morandi 3, Birboutsakis, Zoccoletti 2, Kairavicius 6, Stallkamp, Plüss 7, Thompson 11. Coach: Eric / Mihajlovic. – Die besten Scorer bei Fribourg: Burnatowski, Touré 17, Mladjan 19. – Bemerkung: Swiss Central ohne Tomic (verletzt) und Mandic (Ausland)

 

 

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