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Und der nächste Heimsieg...!

 

 

 

Swiss Central gewinnt gegen Rivera Lakers in einem wiederrum knappen Spiel 60:59.Captain Michael Plüss fasste das Spiel anschliessend gut zusammen: "Wir hätten in der Schlussphase das Spiel für uns entscheiden müssen. Aber leider wurde es zum Schluss wieder knapp". Ins gleiche Horn bliess Headcoach Dani Eric: "Wir können mit dem Sieg zufrieden sein, aber es war nicht ein gutes Spiel von uns. Die letzten 3 Minuten haben wir unnötig spannend gemacht..."Eine schwache Wurfquote von innerhalb der 3-Linie und ausserhalb der 3-Linie sorgten dafür, dass die Heimmannschaft nie richtig davon ziehen konnte. Ein wiedermal starker (und MVP des Spieles für Central) Eric Thompson kümmerte sich jedoch um viele der Fehlwürfe und verwandelte sie doch noch in Punkte. Am Schluss schaute dabei dann sogar ein Double-Double 23 Punkte / 15 Rebouns heraus.

Zum Schluss brauchte es dann ein wenig Wurfpech beim Gegner und einen "Stop" in der Verteidigung zum Abschluss um sich den Sieg zu sichern.Auch Michael Plüss war nicht sehr zufrieden mit dem Spiel: "Auf Grund meinen zahlreichen Fouls konnte ich nicht mein bestes Spiel zeigen. Im Moment ist es jedoch wichtiger, dass wir weiterhin versuchen unser Saisonziel zu erreichen, die Playoff-Qualifikation zu erreichen."

Da stimmen wir unserem Captain doch gerne zu. Nun gilt es abzuwarten, wie die anderen Resultate am Wochenende ausfallen.

 

Bericht: Orlando Bär

 

Mittwoch, Maiohof. – Zuschauer: 500

 

Swiss Central Basketball - Rivera Lakers 60:59 (34:31)

 

SCB: Kairavicius 2, Chatmann 8 Mandic, Thompson 23, Lehmann 9, Plüss 9, Morandi 2, Zoccoletti 8, Birboutsakis. Coach: Eric / Mihajlovic. – Bemerkungen: Tomic (DNP), Stallkamp (DNP) Fankhauser abwesend (verletzt)

 

Swiss Central darf weiter von den Playoffs träumen. Damit dieser Traum in Erfüllung geht, dürfen sich die Zentralschweizer in den verbleibenden drei Spielen jedoch keinen Ausrutscher mehr erlauben. Auch heute Abend gegen die Riviera Lakers (19.30 Uhr, Maihof) ist ein Sieg Pflicht. Die Statistik spricht für die Gastgeber: SCB konnte die bisherigen Spiele gegen Riviera gewinnen – trotzdem mahnt SCB-Coach Danijel Eric zur Vorsicht: «Vevey hat sich in den vergangenen Wochen auf mehreren Positionen verstärkt und zuletzt stark gespielt.» Und deshalb kommt es wahrscheinlich gerade recht, dass die SCB-Spieler beim knappen Heimsieg gegen Winterthur vom vergangenen Wochenende neues Selbstvertrauen tanken konnten. «Ich hoffe, dass wir an die Leistung vom Samstag anknüpfen können», so Eric. Wie schon SCB-Captain Michael Plüss nach dem Winterthur-Sieg, betont auch er: «So lange es rechnerisch noch möglich ist, glauben wir an die Playoffs.»

Bereits am kommenden Mittwoch, 28. März 2018, kommt es in der Maihofhalle zu einem weiteren «Endspiel» im Kampf um die verbleibenden Playoffplätze. Zum letzten Heimspiel der Qualifikationsphase empfängt SCB die Riviera Lakers. Los geht's um 19.30 Uhr.

 

Unsere U17 und die Mannschaft der Académie Fribourg haben sich gestern ein spannendes, spektakuläres und vor allem auch faires Duell geliefert. Am Ende freuten sich die Jungs von Zoran Popovic über einen knappen und hart erkämpften 71:67 Heimsieg.

Der Erfolg wurde nicht nur von den Spielern, sondern auch von den gut 100 LAUTEN UND SCHLICHT UND EINFACH SENSATIONELLEN FANS gefeiert. Herzlichen Dank an alle, die unseren Nachwuchs gestern in der Halle unterstützt haben – und das auch sonst immer tun. IHR SEID DIE BESTEN!

 

DIE HIGHLIGHTS

 

SCB BLEIBT IM PLAYOFF-RENNEN

 

Swiss Central gewinnt gegen Winterthur in einem nervenaufreibenden Krimi 105:99 nach Verlängerung. Dank Basler Schützenhilfe darf SCB nach wie vor auf die Playoffs hoffen.

 

Bild: Boris Bürgisser, Luzerner Zeitung (24.03.2018)

 

1 Minute und 19 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit demonstrierte SCB-Flügel Marco Lehmann wieder einmal, weshalb er als einer der besten Schweizer Distanzwerfer gilt. Die 24-Sekunden-Angriffsuhr tickte bereits gegen null, als Lehmann den Ball erhielt. Der Flügel stand zu diesem Zeitpunkt zirka 9 Meter vom Korb entfernt – und damit noch weit hinter der offiziellen Dreipunkte-Marke (6,75 Meter). Anstatt den Ball weiter zu passen oder zum Korb zu ziehen, setzte Lehmann zum Wurf an – und versenkte den Ball ohne Ringberührung im Netz. 

Mit seinem beeindruckenden Distanzwurf brachte Lehmann sein Team 85:82 in Führung. Auf die Frage, was ihm bei dem Abschlussversuch durch den Kopf ging, antworte der Klotener nach dem Spiel so, wie es sich für einen richtigen Schützen gehört: «Ich habe gar nichts überlegt, sondern einfach geworfen.»

 

Thompson «dunkt» sein Team in die Verlängerung

 

Lehmanns Wurf war nicht der Siegestreffer, aber zweifellos einer der wichtigsten Würfe im gestrigen Spiel gegen Winterthur. Für weitere Schlüsselmomente sorgte der Amerikaner Eric Thompson. Nach einem bescheidenden Start war der SCB-Center in den entscheidenden Momenten des vierten Viertels und der Verlängerung zur Stelle. Einerseits verzückte der physisch bärenstarke Thompson die SCB-Fans mit spektakulären Verteidigungsaktionen, andererseits war Thompson auch im Angriff zur Stelle. 14 Sekunden vor Schluss – SCB lag 85:87 hinten – holte sich Thompson nach einem Fehlwurf von Austin Chatman den Abpraller und brachte sein Team mit einem spektakulären Slam-Dunk in die Verlängerung (87:87). In den Extra-Minuten war SCB die etwas treffsicherere, cleverere und auch glücklichere Mannschaft. Am Ende resultierte ein knapper Sieg, der genauso gut zu Gunsten der Gäste aus Winterthur hätte ausgehen können. 

Der gestrige Sieg ist für die Zentralschweizer in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. Dank des Erfolgs bleibt SCB nach wie vor im Playoff-Rennen. Dies verdankt Swiss Central nicht nur der eigenen Leistung, sondern auch den Starwings Regio Basel. Diese siegten gestern ebenfalls nach Verlängerung in Lausanne (95:92) und leisteten SCB damit Schützenhilfe im Kampf um die verbleibenden Playoff-Plätze. «Wir haben vor der Verlängerung vom Sieg der Starwings erfahren», so SCB-Captain Michael Plüss. «Vielleicht gab uns diese Meldung die zusätzliche Motivations-Spritze, die wir brauchten.» 

Könnte es also tatsächlich noch was werden mit den Playoffs? Es ist nicht unmöglich – aber auch nicht besonders wahrscheinlich. Denn einerseits muss SCB die verbleibenden drei Spiele gewinnen, andererseits ist das Team auf weitere Schützenhilfe angewiesen. Sollte Pully-Lausanne auch nur noch ein Spiel gewinnen, ist der Playoff-Zug für SCB abgefahren. «Daran denken wir im Moment nicht», so SCB-Captain Plüss. «Wir können nur unsere eigenen Spiele beeinflussen.» Und wie das aussehen kann, zeigten Plüss und seine Mitspieler gestern auf eindrückliche Weise. Die Leistung machte Lust auf mehr. Lust auf die Playoffs. 

 

Samstag, Maihof. – 500 Zuschauer.

 

Swiss Central – Winterthur 105:99 n.V. (34:28 / 87:87)

SCB: Chatman 24, Morandi,, Birboutsakis, Zoccoletti 11, Kairavicius 7, Mandic 4, Thompson 20, Lehmann 25, Plüss 14. Coach: Eric / Mihajlovic. – Bemerkungen: Tomic und Fankhauser abwesend (verletzt)

 

Bericht: Daniel Schriber (Dieser Text erschien am 25.3.18 in der Zentralschweiz am Sonntag)

SAMSTAG, 24. MÄRZ 2018, MAIHOF LUZERN

 

  • U17-National. Samstag: Swiss Central – Fribourg (15.00).
  • NLA: Swiss Central – Winterthur (18.00, beide Maihofhalle, Luzern).

 

Vieles deutet darauf hin, dass Swiss Central Basket die Playoffs dieses Jahr verpassen wird. Für Captain Michael Plüss ist dennoch klar: «Aufgeben ist keine Option.»

 

Bild: Pius Amrein, Luzerner Zeitung

 

Vor ziemlich genau einem Jahr machte Swiss Central Basketball (SCB) mit der erstmaligen Playoff-Qualifikation von sich reden. Obwohl das Team von Cheftrainer Danijel Eric in der Viertelfinalserie gegen Rekordmeister Fribourg drei deutliche Niederlagen einstecken musste, durfte die Saison 2016/2017 als grösster Erfolg in der SCB-Geschichte verbucht werden. «Natürlich würden wir auch dieses Jahr gerne wieder in den Playoffs mitspielen», sagt SCB-Präsident Thomas Müller, der sein Amt im Sommer abgeben wird. Doch er weiss: «Aktuell sieht es eher nicht danach aus.»

Auch Captain Michael Plüss ist sich der schwierigen Ausgangslage bewusst. Einen der Gründe dafür sieht der Walch­wiler in der Breite der Mannschaft. «Letztes Jahr verfügten wir – zumindest über einen Teil der Saison – über ein tieferes Kader mit drei ausländischen Profispielern.» In dieser Saison waren die personellen Möglichkeiten spürbar eingeschränkter. Sobald auch nur ein Stammspieler verletzt ausfiel, lief SCB am Zahnfleisch. Das zeigte sich besonders in engen Spielen, in denen SCB über weite Strecken gut mitspielte, nur um dann in den Schlussminuten die Kraft zu verlieren. 

 

Auch die Konkurrenz muss patzen

Swiss Central (10. Rang) steht derzeit sechs Punkte hinter Monthey (7.) und Pully-Lausanne (8.). Vier Spiele bleiben dem Team noch, um die nötigen drei Siege aufzuholen; gleichzeitig müsste die Konkurrenz das Gros ihrer Spiele verlieren. «Natürlich sind das keine besonders guten Aussichten», weiss auch SCB-Captain Michael Plüss. Jetzt einfach aufzugeben, ist für den 28-jährigen Flügelspieler jedoch auch keine Option: «Solange es irgendwie möglich ist, müssen wir alles versuchen, um die Playoffs doch noch zu erreichen.» 

Einen ersten wichtigen Schritt dazu können Plüss und seine Mitspieler bereits am Samstag machen: Im Deutschschweizer Derby gegen den BC Winterthur ist ein Sieg Pflicht. Unterschätzt werden darf der Tabellenletzte jedoch nicht: Das letzte Duell Ende Februar entschied Swiss Central gerade mal mit einem Punkt Unterschied (77:76) für sich. Bereits am nächsten Mittwoch spielt Swiss Central Basket erneut zu Hause gegen die Riviera Lakers (19.30 Uhr, Maihof). Anschliessend folgt das Auswärtsspiel bei den Starwings Regio Basel, «mit denen wir ebenfalls noch eine Rechnung offen haben», so Plüss. Sollte SCB alle drei Spiele gewinnen, könnte es am 14. April in Lausanne zum Showdown kommen. 

Könnte, hätte, würde. Davon will Michael Plüss im Moment nichts hören. «Im Fokus stehen aktuell die beiden kommenden Heimspiele, danach schauen wir weiter.» Und ganz egal ob es am Ende doch noch klappt mit den Playoffs oder nicht: Aufgeben wird der langjährige SCB-Captain garantiert nicht. 

 

U17-National. Samstag: Swiss Central – Fribourg (15.00).

NLA: Swiss Central – Winterthur (18.00, beide Maihofhalle, Luzern).

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