News

LIVESTREAM AB 17.30 UHR

 

 

+++ Swiss Central verpasst Cup-Sensation nur knapp +++ Monthey gewinnt dank 34:19 Schlussspurt +++ SCB gratuliert dem Schweizermeister zum Halbfinal-Einzug

 



Die Unterschiede zwischen dem BBC Monthey und Swiss Central sind gross. Dies zeigte sich heute Abend zum Beispiel daran, dass es sich der Coach des Schweizermeister leisten kann, Nationalspieler Jonathan Kazadi von der Bank zu bringen. Auch sonst trennt die beiden Vereine eine kleine Basketballwelt.

Anders sieht die Situation auf dem Feld aus: Bereits im November siegte SCB gegen Monthey in der Meisterschaft überraschend mit 81:80. Auch am Mittwoch sah es über weite Strecken des Spiels aus, als könne SCB diesen Coup wiederholen. Nach 30 Minuten stieg der Vorsprung auf 10 Punkte an (61:51) – der Einzug ins Cup-Halbfinal und damit der grösste Erfolg der Vereinsgeschichte schien zum Greifen nah.

Doch daraus wurde nichts: Leistete das Heimteam über die ersten drei Spielabschnitte bisweilen tolle Verteidigungsarbeit, dominierte der Favorit das Schlussviertel gleich mit 34:19 – und siegte schliesslich mit 85:80. «Diese Niederlage schmerzt sehr», so Martynas Kairavicius (24 Punkte) nach Spielschluss. «Es waren kleine Details, die den Unterschied machten. Und vielleicht waren wir zum Schluss auch etwas müde.» Das glaub auch SCB-Coach Danijel Eric. Seiner Mannschaft konnte und wollte Eric aber keinen Vorwurf machen. «Ganz im Gegenteil. Die Jungs haben bis zum Schluss alles gegeben und phasenweise tollen Basketball gezeigt. Leider war der Schweizermeister am Schluss einen Tick abgeklärter.»


Schweizer Cup, ¼-Final, Mittwoch, Maihof: 400 Zuschauer

Swiss Central – BBC Monthey 85:80 (38:35)

SCB: Lehmann 10, Chatman 24, Morandi, Birboutsakis, Zoccoletti, Kairavicius 24, Stallkamp, Mandic, Plüss 3, Thompson 19. Coach: Eric / Mihajlovic. – Bemerkung: Swiss Central ohne Fankhauser und Tomic (beide verletzt)

Kairavicius ist in der obersten Liga angekommen

Obwohl Martynas Kairavicius (29) sein basketballverrücktes Heimatland manchmal vermisst, hat er in der Schweiz ein neues Zuhause gefunden. Im Cup-Duell gegen Monthey (heute, 19.30 Uhr, Maihof) will der Litauer heute mit Swiss Central für eine Überraschung sorgen.

 

 

 

Die meisten Schweizer wissen nur wenig über Litauen. «Unbekannt ist hierzulande zum Beispiel, dass wir allesamt basketballverrückt sind», sagt Martynas Kairavicius und lacht. «Basketball ist in Litauen nicht nur Nationalsport, sondern fast eine zweite Religion», so der Flügelspieler von Swiss Central Basketball. Die Begeisterung für die Sportart kommt nicht von ungefähr: Das kleine Land hat in der Vergangenheit zahlreiche Medaillen an internationalen Wettbewerben geholt. Zudem stehen aktuell gleich zwölf Spieler aus dem ­baltischen Staat im Kader eines NBA-Teams.

Kairavicius, in der litauischen Hauptstadt Vilnius aufgewachsen, spielte zu Beginn seiner Karriere in der dritthöchsten Liga des Landes. Später schaffte er gar den Sprung in die höchste Liga. Weil er dort jedoch fast nur auf der Bank sass, entschied sich der junge Spieler, ein neues Abenteuer in Angriff zu nehmen. «Mein Plan war es, ins Ausland zu gehen und dort nicht nur Basketball zu spielen, sondern auch einen Job zu finden.» Um dieses Ziel zu erreichen, begann er, zahlreiche Klubs in ganz Europa anzuschreiben. «Ich sass nächtelang vor dem Computer», erinnert sich Kairavicius. Schliesslich war es der 1.-Liga-Verein BC Küsnacht-Erlenbach, der dem Litauer ein Angebot machte. Seither sind sechs Jahre vergangen. In dieser Zeit spielte Kairavicius nicht nur NLB-Basketball bei Küsnacht und später bei den Grasshoppers Zürich – er entwickelte sich auch beruflich und privat weiter. Dank seinem abgeschlossenen Studium (Business Management) sowie ausgeprägten Russisch- und Englischkenntnissen fand er schon bald einen Job in einer Zürcher Privatbank. «Es hätte nicht besser laufen können», sagt er heute. Auch privat: Mittlerweile hat der Litauer seine langjährige Freundin geheiratet und mit ihr einen kleinen Sohn bekommen. Drei Spielzeugkörbe in der heimischen Wohnung sorgen dafür, dass der Zweijährige sportlich dereinst den richtigen Weg geht.

Trotz des intensiven Familien- und Arbeitsalltags hat Kairavicius seinen sportlichen Ehrgeiz nicht verloren. Dieses Jahr hat er den Sprung von der NLB in die NLA gewagt. «Als im letzten Sommer die Anfrage von SCB kam, wollte ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.»

 

Statistiken sprechen für den Litauer

Bereut habe er den Entscheid bislang nicht. Auch nicht zu Beginn der Saison, als er weder seine eigenen noch die Erwartungen des Coaches erfüllten konnte. «Zwischen der NLB und der NLA liegen Welten. Ich brauchte eine Weile, um mich an das höhere Tempo zu gewöhnen.» Mittlerweile sei er aber in der NLA angekommen. Dafür sprechen auch seine Statistiken, die sich positiv entwickelt haben. Auch sonst fühle er sich wohl. «Wir sind fast in jedem Spiel in der Aussenseiterrolle – und trotzdem zeigen wir immer wieder, dass wir auch gegen Top-Teams bestehen und sogar gewinnen können.»

 

SCB will Coup wiederholen

Das Erreichen des Halbfinals hat sich Martynas Kairavicius für das heutige Cupspiel gegen Monthey zum Ziel gesetzt. «Beim 81:80-Heimsieg haben wir bewiesen, dass wir selbst den Schweizer Meister schlagen können.» Mit der Aussicht auf den Cup-Halbfinal wird SCB alles dafür tun, um einen solchen Coup zu wiederholen. Unmöglich scheint dieses Unterfangen nicht. Wie man als Underdog grosse Teams besiegt, haben die Landsleute von Kairavicius schliesslich schon mehr als genug bewiesen.

Schweizer Cup, Viertelfinals: Union Neuchâtel - Lions de Genève 66:86. SAM Massagno - Lugano Tigers 84:92. Boncourt - Fribourg Olympic 58:81.

Mittwoch, 27. Dezember 2017, 19.30 Uhr (Maihofhalle): Swiss Central Basket – Monthey.

 

Beitrag: Daniel Schriber (Luzerner Zeitung, 27.12.17)

 

 

 

Nach dem Fest ist vor dem Fest! Ihr wisst noch nicht, wo ihr Silverster verbringen wollt? Dann haben Martynas Ka​iravicius, Luka Mandic​ und Eric Thompson​  einen Tipp für euch: Wie wärs im Portofino - Cucina Italiana​ und einem tollen italienischen Fünfgänger zum Jahreswechsel? Wer's noch etwas «fleischiger» mag, dem legen wir einen Besuch in der Wolf Burger & Steak Bar​ ans Herz. Zu diesem speziellen Anlass gibts im «Wolf» nicht nur die besten Burger der Stadt, sondern noch viele weitere tolle Überraschungen!

 

Dank der grosszügigen Unterstützung der beiden Restaurants haben auch unsere SCB-Cracks die Qual der Wahl :-)

 

Wir wünschen einen guten Rutsch – und EN GUETE!

 

Infos und Reservationen: www.portofino-luzern.ch / www.wolf-luzern.ch

 
 
Während unsereins noch die letzten Weihnachtguezli verdrückt, bereitet sich unser Team auf das morgige Cup-Spiel gegen den BBC Monthey vor. Ein Besuch lohnt sich nur schon aus folgenden drei Gründen: 1. Im Cup ist alles möglich. 2. SCB hat Monthey dieses Jahr schon mal (81:80) geschlagen – wieso also nicht noch einmal? 3. Die Qualifikation für den Cup-Halbfinal wäre der grösste Erfolg in der Geschichte unseres Elite-Teams.
 
Einfach wirds nicht – aber spannend und actionreich ganz bestimmt.
 
BE THERE - BE RED - BE LOUD!


 


Tessiner Offensive zu stark für SCB
 
 
 
Mit den Lugano Tigers war gestern das vielleicht beste Offensiv-Team der NLA zu Gast in der Maihofhalle. Im Spiel gegen Swiss Central punktete der Tabellenzweite zwar nicht dreistellig wie jüngst gegen die Starwings Regio Basel (115:84) – am Ende reichten aber auch 94 Punkte zum Sieg. «Wer so viele Punkte kassiert, kann gegen ein solches Top-Team nicht gewinnen», so SCB-Coach Danijel Eric. Trotzdem: Schämen müssen sich die SCB-Spieler für die Niederlage nicht. Immerhin erzielten auch sie 83 Punkte. Einmal mehr spielten die Zentralschweizer auf Augenhöhe mit einem der Top-Teams der Schweiz. Das gibt Mut für das nächste, wichtige Spiel: Am kommenden Mittwoch trifft SCB im Cup-Viertelfinale auf Schweizermeister Monthey (19.30 Uhr, Maihof)
 
NLA, 13. Runde, Freitag, Maihof: 200 Zuschauer
 
Swiss Central – Lugano Tigers 83:94 (40:50)
 
SCB: Lehmann 12, Chatman 22, Morandi, Birboutsakis, Zoccoletti, Kairavicius 12, Stallkamp, Mandic 4, Plüss 14, Thompson 19, Ganic. Coach: Eric / Mihajlovic. – Die besten Scorer bei Lugano: Padgett 27, Rambo 20, Carey 20 Bemerkung: Swiss Central ohne Fankhauser und Tomic (beide verletzt)

Additional information