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Es ist soweit! Nach einer langen und harten Qualifikation werden Coach Danijel Erić und sein Team am heutigen Samstag für ihre grossartige Leistung belohnt. Wir fahren nach Fribourg! An die NLA-Playoffs!

 

Wer dieses Highlight der SCB-Geschichte nicht verpassen will und dazu noch spontan ist: Kommt um 14.00 Uhr in die Wartegg und begleitet uns. Wir haben noch Platz im Team-Car!!

 

Für alle andern gibts den Livestream ab 17.30 Uhr (kommentiert von Yannick Ngarambe). Hier der Link:

 

 

Und morgen ist dann unser Nachwuchs dran: Sowohl die U16 als auch die U19 haben sich für das ProBasket FINAL 4 in Baden qualifiziert. Natürlich drücken wir auch unseren Junioren die Daumen!JETZT. GEHTS. LOS.

«ES BRAUCHT EINEN LANGEN ATEM»

 

Einst wurde Norbert Valis mit Olympic Meister. Heute ist er Vize-Präsident und Sportchef von Swiss Central. Im Vorfeld vom Playoff-Viertelfinal gegen seinen Ex-Club spricht Valis über den Basketball in der Deutschschweiz.

 

 

Um den Basketball in der Deutschschweiz bekannter zu machen, stockte der Verband auf die Saison 2015/16 die NLA auf zehn Teams auf und verhalf so Winterthur und Swiss Central zum Aufstieg. Nachdem die Innerschweizer die letzte Saison noch auf dem zweitletzten Platz abgeschlossen hatten – einen Absteiger gab es nicht – qualifizierten sie sich in der laufenden Meisterschaft mit Rang acht erstmals in der Club-Geschichte für die NLA-Playoffs. Dies ist umso bemerkenswerter, weil der Verein vorab auf Eigengewächse setzt und nicht wie die meisten anderen NLA-Vertreter vier Ausländer im Kader stehen hat.

 

Norbert Valis, in deiner zweiten NLA-Saison konnte sich Swiss Central für die Playoffs qualifizieren. Hat sich damit das Abenteuer NLA für Ihren Club bereits gelohnt?

Was heisst gelohnt? Aus sportlicher Sicht sicher. Insbesondere nach der schwierigen ersten Saison und mit unserem kleinen Budget haben wir nie erwartet, so schnell positiven Einfluss nehmen zu können. Mit Ausnahme von Olympic und Mon­they konnten wir jedes Team der oberen Tabellenhälfte einmal oder wie Genf gar zweimal bezwingen. Die erzielten Fortschritte freuen uns sehr. Unsere Schweizer Spieler haben aus der ersten Saison, in der sie Lehrgeld bezahlen mussten, ihre Schlüsse gezogen. Und natürlich hatten wir auch etwas Glück bei der Auswahl der Ausländer.

 

Während die meisten Clubs mit den erlaubten vier Ausländern spielen, hatte Swiss Central weniger ausländisches Personal zur Verfügung. Umso erstaunlicher ist die Playoff-Qualifikation.

Wir zeigten einen sehr guten Saisonstart, womöglich aufgrund einer besseren Vorbereitung. Bis Februar hatten wir drei Ausländer, dann nur noch zwei. Aber auch so schlugen wir zweimal Boncourt und einmal Lausanne, die mit vier Ausländern spielen. Nur mit zwei beziehungsweise drei Verstärkungsspielern war es nicht selbstverständlich, dass wir die Playoffs erreichen würden. Aber wir bewiesen eine gewisse Konstanz und konnten Siege gegen Teams erreichen, die zu diesem Zeitpunkt nicht in Topverfassung waren. Trotzdem muss man zuerst noch gewinnen.

 

Swiss Central operiert mit dem kleinsten Budget der Liga. Mit 200 000 Franken sind es ein Fünftel der Gelder, die etwa Olympic zur Verfügung stehen. Mehr finanzielle Möglichkeiten zu generieren liegt in der Zentralschweiz nicht drin?

Wir kämpfen dafür, den Basketball in der Region populärer zu machen. Zurzeit wird in andere Sportarten investiert. Und öffentliche Gelder gibt es, anders als am Genfersee, kaum. Davon können wir nur träumen. Deshalb ist es für uns schwierig, finanziell etwas Nachhaltiges aufzubauen. In der Presse und im Internet sind wir zwar präsent, insgesamt in den Medien aber zu wenig, speziell im Fernsehen. Wenn Deutschschweizer Basketball im TV stattfindet, dann geht es, wenn überhaupt, um die Schweizer in der NBA. Und als Winterthur den Cup gewonnen hat (Red.: gegen Elfic Freiburg), kam auch ein kurzer Bericht; ansonsten haben wir praktisch keine TV-Präsenz.

 

Dann kann man kurz gefasst sagen: Ohne TV-Präsenz, keine Sponsoren?

Als Verein in der Zentralschweiz blicken wir auch in Richtung Zug, wo internationale Firmen ansässig sind. Eigentlich wäre Potenzial da, aber die Unternehmen rechnen heute knallhart, und wenn das Fernsehen fehlt, wird es schwierig. In der Westschweiz und im Tessin wird teils anders gewirtschaftet: Da kommt jemand und legt Geld auf den Tisch mit dem Risiko, dass er plötzlich weg ist und der Club untergeht. Olympic ist anders. Das ist ein Traditionsverein, der sich über Jahre etabliert hat und etwas aufbauen konnte. Eine Tradition, die wir in der NLA noch nicht aufweisen können. Freiburg hat in der Regel gut gewirtschaftet, und im Sponsoring kam nicht alles von einer Hand. Wir sind nonstop am Schauen, wo es Potenzial gibt. Es braucht einen langen Atem, zumal wir als junger Verein organisatorisch nicht breit aufgestellt sind.

Trotzdem, spüren Sie inzwischen eine grössere Akzeptanz des Basketballs in der Region Innerschweiz?

Wir haben eine gute Anzahl an Zuschauern, auch weil wir dafür in den sozialen Medien einiges tun. Dennoch stehen wir noch am Anfang des Weges, und wir müssen noch viel arbeiten. Anerkennung bekommen wir besonders ausserhalb unserer Region zu spüren, sei es von anderen Vereinen oder dem Verband, was uns natürlich sehr freut. Aber letztendlich braucht es eben Geld, wenn man Leistunssport betreiben will – ohne das geht es nicht.

 

Obwohl es für Swiss Central ein täglicher Kampf ist, sehen Sie die Zukunft des Clubs langfristig in der NLA?

Wir haben die Spiellizenz für die nächste Saison beantragt und auch erhalten. Aber wir müssen schauen, wie es aussieht, von Monat zu Monat, von Saison zu Saison. Heute wäre es vermessen zu sagen, dass wir die nächsten fünf Jahre in der NLA spielen werden. Uns fehlen grosse Sponsoringverträge, die das sicherstellen würden. Aber klar ist unser Ziel, in der NLA zu bleiben. Daran arbeiten wir sportlich, finanziell und organisatorisch.

 

Seit Jahren bekundet Swiss Basketball die Absicht, seinen Sport in der Deutschschweiz bekannter zu machen. Stellen Sie diesbezüglich Fortschritte fest?

Es ist sicherlich gut, dass mit Basel, Winterthur und uns drei Deutschschweizer Clubs in der NLA vertreten sind. Aber die Basler sind seit gut zehn Jahren in der NLA und haben angeblich auch mit Problemen zu kämpfen. Zürich, das ebenfalls in der höchsten Spielklasse gewesen ist, hat es nicht geschafft, sich zu etablieren. Die Konkurrenz durch andere Sportarten ist eben gross. Am Ende muss man auch Glück haben, und manchmal braucht es einfach einen gewissen Erfolg. Zuletzt wurde der Cup-Final einmal in Zürich ausgetragen, um den Sport populärer zu machen. Doch entgegen dem ursprünglichen Plan fand er in diesem Jahr in Genf wiederum in Zürich statt. Sicher, Genf war ein toller Anlass. Aber mir fehlt ein nachhaltiger Plan für die Deutschschweiz. Ich sehe keine Strategie beim Verband, die zeigt, dass er den Basketball in dieser Region auf Stufe Leistungssport wirklich auf das Niveau der Romandie und vom Tessin bringen will.

 

Zurück zur sportlichen Aktualität, mit welchen Zielen geht Swiss Central in die Viertelfinalserie gegen Olympic?

Wir sind natürlich der krasse Aussenseiter. Olympic war die klar konstanteste Mannschaft der Saison. Wir wollen uns in eine Position, damit wir unsere Chance packen können, wenn sie sich bietet. Aber in einer Best-of-5-Serie wird es natürlich ganz schwierig für uns. Trotzdem freuen wir uns sehr auf die ersten Playoffs, und wir werden das Maximum geben. So haben wir bereits die eine oder andere Überraschung geschafft. Wir wollen uns als das Team präsentieren, das Rang acht geholt hat, und Freiburg alles abfordern.

 

Mit welchen Erinnerungen kommen Sie nach Freiburg zurück?

Ich habe bei Olympic sicher gespürt, dass in Freiburg Basketball Tradition hat und der Sport der Stadt etwas bedeutet. Viele Leute unterstützen den Club organisatorisch und finanziell. Auch die neue Halle ist natürlich super. In Freiburg hatte es schon immer viele Zuschauer, auch wenn die Stimmung manchmal nicht die beste ist. Die Zuschauer sind ein wenig verwöhnt, sind aber da, wenn es um Siege und Titel geht. Aber es hat Spass gemacht in Freiburg und es war eine sportlich erfolgreiche Zeit.»¨

 

 

Zur Person

Viermal Meister und dreimal Cup-Sieger

Der 1971 in Luzern geborene Norbert Valis begann seine Karriere in Reussbühl, ehe er 1990 in die USA ging, wo er an

der Princeton University sein Wirtschaftsstudium erfolgreich abschloss und für das Uni-Team Basketball spielte. Zurück in der Schweiz spielte Valis für Bellinzona, Vacallo, Olympic (98/99 und 01/02) und Lugano. Dabei gewann er vier Meistertitel (1999 mit Olympic) und dreimal den Cup. 2002 wechselte er nach Frankreich (Saint-Quentin/Pro B und Le Havre/Pro A), ehe er seine Karriere wegen eines Bandscheibenvorfalls beenden musste. Heute arbeitet Valis in Schwyz für eine Treuhand- und Revisionsgesellschaft als Wirtschaftsprüfer.

fs

IT'S PLAYOFF TIME!

 

Wir freuen uns riesig, am nächsten Samstag gemeinsam mit unserer Mannschaft und unseren Fans ans erste Playoffspiel gegen Fribourg Olympic Basket zu reisen!

 

 

Kosten Fancar inkl. Eintritt ans Spiel: 35 Fr. (ab 21 Jahren), 25 Fr. (16 - 20 J.), 15 Fr. (unter 16)Anmeldungen werden bis am Mittwoch unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. oder per SMS / Whatsapp an 079 512 33 75 entgegen genommen.

 

Alles Weitere erfährt ihr im Video. 

 

#1Team1Region

 

Nach der heutigen Niederlage ist klar:

Swiss Central trifft auf den Schweizer Meister!

 

 

Swiss Central Basketball verliert das letzte Qualifikationsspiel gegen den BBC Lausanne diskussionslos mit 61:75. Damit ist klar: Die Zentralschweizer beenden die Swiss Basketball «Regular Season» auf Rang 8. In den Playoffs wartet somit kein geringeres Team als der Tabellenführer und aktuelle Schweizermeister Fribourg Olympic Basket auf die Zentralschweizer.Gegen Lausanne zeigte das Team von Cheftrainer Danijel Erić eine durchzogene Leistung.

 

Wirklich überraschend kam diese jedoch nicht. SCB musste gestern auf seinen Spielmacher Nemanja Kovacevic verzichten. Dieser verletzte sich im Abschlusstraining am Freitag bei einem Sturz auf die Schulter. Der serbische Spielmacher fehlte an allen Ecken und Enden – und das nicht nur als Topscorer, sondern auch als Organisator. Ebenfalls nicht dabei: Nikola Stevanovic. Der SCB-Flügel fällt voraussichtlich die gesamte Saison verletzungsbedingt aus. Und dann musste nach Lausanne-Spiel auch noch Colin Voss eine Platzwunde an der Stirn nähen lassen. Für positive Ansätze sorgten einerseits Marco Lehmann mit 18 Punkten und 9 Assists (aber auch 10 Turnovers) – und einmal mehr Toni Rocak. Das SCB-Talent, das heute seinen 18. Geburtstag feiert (Happy Birthday!) erzielte in 12 Minuten Einsatzzeit 7 Punkte und 3 Rebounds.

 

Wie ernst Kovacevic’ Verletzung ist, ist offen. «Wir hoffen sehr, dass er am nächsten Samstag wieder dabei ist.» Dann nämlich beginnt für Swiss Central in Fribourg das Abenteuer Playoffs. Trotz den beiden jüngsten Niederlagen gegen Winterthur und Lausanne betont Danijel Eric: «In den Playoffs beginnt die Saison bei null. Wir werden alles dafür tun, um dem Meister Fribourg ein Bein zu stellen!»

 

**** WICHTIGER HINWEIS: Wir begleiten unsere Mannschaft ans erste Playoffspiel in der Geschichte von Swiss Central Basketball! Wer am nächsten Samstag, 29. April, bei der exklusiven Fan-Reise nach Fribourg dabei sein möchte, meldet sich bis spätestens Mittwochmittag unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.. Alle wichtigen Infos (Kosten, Abfahrtszeit und -Ort etc.) werden spätestens anfangs Woche kommuniziert. Der voraussichtliche Preis für die Reise INKL. Eintritt ans Spiel: Erwachsene 40.-, Jugendliche 30.-, Unter 16-Jährige 20.-)

 

Samstag, Maihof, 300 Zuschauer 

 

Swiss Central – BBC Lausanne 61:75 (19:37) 

 

SCB: Morandi 3, Rocak 7, Tomic 5, Domingos, Lehmann 18, Mandic 4, Plüss 7, Voss 15, Volic 2. – Coach: Eric / Ilic. Bemerkungen: SCB ohne Stevanovic und Kovacevic (beide verletzt). 

 

Wohin die Reise führen wird, ist noch offen. Aber ganz egal ob wir in den Playoffs auf den Titelverteidiger Fribourg Olympic oder auf Ligacupsiger Monthey treffen: Wir werden unser Team ans erste Auswärtsspiel vom 29. April in einem Car der Heggli AG begleiten!

 

ACHTUNG: Die Plätze sind begrenzt! Wer sich einen Platz im SCB-Car reservieren will, meldet sich am besten schon heute unter This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

 

Alle wichtigen Infos (Kosten, Abfahrtszeit und -Ort etc.) werden spätestens anfangs Woche kommuniziert.

 

Im letzten Heimspiel der Qualifikation kämpft SCB gegen den BBC Lausanne um eine möglichst gute Ausgangslage für die bevorstehenden Playoffs. Mit einem Sieg können wir uns Rang 7 sichern.

#roadtoplayoffs

 

Playoff-Form sieht anders aus:

Niederlage nach schachem Auftritt in Winterthur

 

 

Dämpfer für SCB: Nur wenige Tage, nachdem die erstmalige Playoff-Teilnahme in der Vereinsgeschichte gesichert ist, zeigt sich unsere Mannschaft von ihrer wenig erfreulichen Seite. Im Deutschschweizer Derby gegen den BC Winterthur (Official) war Swiss Central nicht nur spielerisch unterlegen, sondern auch kämpferisch die schwächere Mannschaft. Die Winterthurer, deren NLA-Frauenteam in der Halbzeitpause für ihren sensationellen Cupsieg vom Wochenende geehrt wurden, siegten verdient und am Ende auch deutlich.

 

Die positive Nachricht: Trotz der Niederlage hat unsere Mannschaft nach wie vor gute Chancen auf Rang 7. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht SCB im letzten Qualispiel gegen den BBC Lausanne jedoch zwingend einen Sieg. Nach dem heutigen Auftritt in Winterthur kann es für die Jungs von Cheftrainer Danijel Erić nur eine Devise geben: JETZT ERST RECHT!

 

#RoadToPlayoffs

 

BC Winterthur – Swiss Central 78:68 (38:33)

 

SCB: Kovacevic 8, Morandi 2, Rocak 3, Tomic 8, Domingos, Lehmann 19, Mandic 8, Plüss 12, Voss 8, Volic. – Coach: Eric / Popovic. – verletzt: Stevanovic.– die besten Scorer bei Winterthur: Downing 22, Jennings 20, Southwell 11, Monteiro 10

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